Deutschland und die E-Mobilität

  • 22. Februar 2021

Eine Chance zur Krisenbewältigung?

Nach dem Ausbruch von Covid-19 zu Beginn des Jahres 2020 in Europa und dem darauffolgenden Lockdown, kam die gesamte Automobilproduktion nahezu vollständig zum Erliegen. So liefen im April statt 486 Tausend Pkw (Stand April 2018) nur knapp 11 Tausend PKW vom Band. 

Die Transformation der Antriebskonzepte führte in der letzten 2 Jahren zu einer rückläufigen Nachfrage, welche im ersten Quartal 2020 durch die Corona Pandemie, die die Weltwirtschaftskrise auslöste, noch verstärkt wurde.
Einmal mehr wurde die Bedeutung der Automobilindustrie für den Standort Deutschland deutlich. Mit rund 833 Tau-senden Beschäftigten, zählt die Branche zu den wichtigsten Arbeitgebern.

Doch nicht alle Bereiche in der Automobilindustrie sind gleich stark von der aktuellen Corona-Pandemie betroffen. Im Gegenteil, die Elektromobilität erlebt derzeit einen noch nie dagewesenen Boom. Nicht zuletzt dank der starken Subventionen. 

Einerseits sank die Pkw-Produktion, andererseits stieg die Menge an elektrisch angetriebenen Fahrzeugen stark an: So wurden zum Beispiel im Oktober diesen Jahres 48 Tausend Elektro-PKW neu zugelassen und verzeichneten somit einen Zuwachs um 303 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat sich damit der Absatz vervierfacht. Jedes 12. neu zugelassene Fahrzeug in Deutschland basiert auf einem elektrischen Antrieb.

Deutsche Automobilhersteller auf den internationalen Märkten stark vertreten. Die ansteigende Nachfrage 
nach elektrisch angetriebenen Fahrzeugen setzte die deutschen Automobilhersteller unter enormen Druck. So legten viele namenhafte Hersteller ihren Fokus auf die E-Mobilität und brachten in kürzester Zeit 70 verschiedene Modelle auf dem Markt. Ende 2023 sollen es 150 Modelle sein.

Im September verdreifachte sich die Inlandsproduktion von E-Fahrzeugen. Davon ist besonders die Fertigung von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) hervorzuheben, die sich damit verfünffachten. „Die deutschen Hersteller sind auf den internationalen Märkten stark vertreten. Sie sind Deutscher Meister und Europameister bei der Elektromobilität. Der Blick in die Zukunft unterstreicht den Anspruch der deutschen Automobilindustrie, weiter führend zu bleiben“, betonte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

 

Elektromobilität – die Zukunft der KMD 

Ob rein batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (BEV) oder Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV). Für beide spielt der Werkstoff Kupfer eine entscheidende Rolle. Bei den modernen BEV Fahrzeugen ersetzten Lithium-Ionen-Akkumulatoren den Kraftstoff. Kupfer übernimmt hier eine wesentliche Rolle; so beinhaltet die Batterie bis zu 18 Prozent Kupfer.

In den aktuellen BEV-Konzepten werden für ein Auto mit 50 kW Leistung mehr als 68 kg Kupfer benötigt. Das ist mehr als das Doppelte als im Vergleich zu Fahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren, welche circa 25 kg Kupfer beinhalten. 


Der Elektromotor nimmt mit circa 45 kg Kupfer den Hauptanteil ein, gefolgt vom Li-Ion-Akku mit circa 11 kg auf Platz zwei. Bei den FCEV-Fahrzeugen sieht die Verteilung ähnlich aus; auch hier ist der Elektromotor Haupt-Kupferträger.


Die KMD Group ist schon seit Jahren Anbieter der High- Performance- Kupferlegierungen, die unter dem Markennamen STOL® Legierungen weltweit für Qualität und her-vorragende technische Eigenschaften stehen und finden heute in zunehmendem Maße Verwendung in Fahrzeugen mit Elektroantrieb.


Durch unsere Erfahrung und stetige Weiterentwicklung unserer Produkte, können wir schon heute dünnere Materialdicken mit sehr hoher Qualität liefern. Doch nicht nur in den Elektromaschinen steckt die Zukunft unserer Industrie, sondern auch in der Bordelektronik der Autos, sowie in der sich weltweiten Vernetzung der Fahrzeuge.

 

Quelle: VDA, Statista, KBA

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